Die Oberstenfelder Herren 30 spielen Regionalliga, das ist in dieser Altersgruppierung die zweithöchste Liga in Deutschland, nach der Bundesliga, die in eine Nord- und Südgruppe geteilt ist. Und wie im Vorjahr mussten die Oberstenfelder im Auftaktmatch des Jahres die Klasse der Bad Emser anerkennen: das Match  ging mit 3:6 an die Gäste aus Hessen. Für die zahlreichen Zuschauer war es ein Genuss, die Spiele von Position 1 bis 6 waren hochklassig und spannend.

In Runde  1 boten die Oberstenfelder mit Patrick Kienzle auf 2 und Torben Traub auf 4 zwei starke Spieler, beide konnten den Punkt machen. Traub auf 4 gegen Schremb deutlich 6:1/6:4, Kienzle auf 2 gegen Gilberg knapp im Match-Tiebreak 6:3/2:6/10:8. Patrick hatte im Entscheidungsspiel 5 Matchbälle, die ersten 4 wehrte Gilberg ab, dann kam ein brachialer Aufschlag des Oberstenfelders und der Sieg war erreicht. Julian Heckel auf 6 spielte gegen Schehadet und gab 4:6/1:6 ab.

In Runde 2 gingen alle Punkte an die Gäste: Julian Schöller auf 3 musste Menten nach 2:6/0:6 gratulieren, Christoph Jahn auf 5 schaffte es im 2. Satz fast und verlor knapp 1:6/6:7 nach Tiebreak gegen Brenner. Im Spitzeneinzel hatte Steffen Class mit Steffen Hillenmeier die deutsche Nr. 20 in dieser Altersklasse auf der anderen Seite, nach 90 Minuten hartem, fairen und hochklassigem Spiel war der Bad Emser mit 4:6/2:6 auf der Gewinnerseite. Die Anzahl der Linienbälle und Schüsse in die unmittelbare Nähe der Grundlinie waren vom Oberstenfelder nicht mehr zu zählen, die Zuschauer waren begeistert.

In den abschließenden Doppeln konnten Patrick Kienzle und Julian Schöller im 2. Doppel gegen Menten/Klapthor mit 6:4/6:4 einen Siegpunkt machen. Torben Faigle und Julian Heckel gaben ihr Doppel 2:6/4:6 ab an Brenner/Schehadet. Das Toppdoppel Class/Traub kämpfte stark gegen Hillenmeier/Gilberg, musste aber nach 4:6/2:6 den Gästen gratulieren. Hochklassige Spiele waren zu bewundern, bemerkenswert war, dass beide Mannschaften auf die Unterstützung von Spielern verzichteten, die wie häufig üblich, nur zu den Verbandsspielen eingeflogen werden. Bei den Oberstenfeldern ist dies ja üblich, die heutigen Herren-30-Spieler waren durchweg vor einigen Jahren noch aktiv bei den Herren 1

 

Bericht: Dieter Haid